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5. November 2017

DoloMystic | Sieger des Fotowettbewerbs

Jurybericht

Jury:
Nina Schröder (Journalistin, Kunstkritikerin), Bruneck
Sepp Hackhofer (Naturfotograf, Mitarbeiter Amt für Naturparke), Bruneck
Fabian Haspinger (Fotograf), Taisten
 
1. Preis

Günther Pitscheider (St. Cristina Gröden)

Tatsächlich erkennt man hier einen einprägsamen Herrn, der in die Landschaft schaut, in eine Landschaft, die wirklich belebt ist und das Gefühl vermittelt, das jederzeit etwas daraus hervorkommen könnte. Die Komposition ist sehr gut gelungen und beinhält wunderbare Abstufungen von Grautönen; v.a. aber das eingefangene Licht gibt dem Bild Tiefe und Plastizität. Es ist eine Fotografie im eigentlichen Sinne, verstanden als Malen mit Licht. Die Stimmung ist unheimlich und mystisch. Technisch ist die Fotografie perfekt, dezent und ohne Übertreibungen.

2. Preis

Gabriel Grunser (Toblach)

Fantastisch, dass jemand hier ein Schaf entdeckt und durch die Fotografie so evident sichtbar gemacht hat. Die Bildkomposition ist sehr stark. Die Reduktion auf Schwarz-Weiß gibt dem Bild eine noch größere Wirkung. Durch die Lichtverhältnisse wird eine spannende Drei-Dimensionalität erzielt. Es fasziniert, dass die Fotografie ähnlich der abstrakten Malerei aus Flächen etwas zusammensetzt, deren Gegenständlichkeit erst im Auge des Betrachters entsteht.

3. Preis
Walter Hackhofer (Toblach)
Hier wird das Element Holz unmittelbar mit den Dolomiten in Verbindung gebracht. Die Fotografie weckt das Bild eines triumphierenden Krokodils über die Dolomiten, die einst ein Meer waren und somit seinem ureigenen Lebensraum nahe; ein sehr poetisches Bild. Die Fotografie ist v.a. inhaltlich stark.


 



4. Preis
Martin Brugger (St. Georgen)
Zu erkennen sind zwei charaktereigene Gestalten, wohl ein älterer Mann und eine ältere Frau sowie ein Vogelwesen. Wie die beiden da sitzen ist einprägsam und berührend.



5. Preis
Alfred Erardi (Ehrenburg)
Wie ein Wächter der Dolomiten sieht eine Gestalt auf eine Bergkulisse, in der sich wiederum eine Vielzahl von Figuren erahnen lässt. Technisch ist die Fotografie sehr gut ausgeführt.



Nominierungen:

 




 








Erich Gutwenger (Toblach), Elena Zibler (D-Frechen), Ulrike Rehmann (Toblach)

25. Mai 2017

DoloMYSTIC | Fotowettbewerb



Die Stiftung Dolomiten UNESCO schreibt in Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Projekts “DolomitArt” den Spezialpreis “Dolomiten Welterbe UNESCO – DolomitArt DoloMystik“ aus. Der Preis wird für eine fotografische Arbeit vergeben, die das Bewusstsein für die von der UNESCO anerkannten, außergewöhnlichen und universellen Werte des Dolomiten Welterbes in besonderer Weise dokumentiert und beleuchtet. Die zu prämierende Fotografie wird von einer Jury ermittelt, die sich aus einem Vertreter der Stiftung Dolomiten UNESCO und Kunst- bzw. Fotografie-Experten zusammensetzt. Der Spezialpreis besteht in einer Summe von 500 €, die keiner gesetzlichen Versteuerung unterliegt.
Landschaften sind so beschaffen, dass ihre Zeichnungen oft an andere Erscheinungsformen erinnern; in einem Felsen wird ein Gesicht erkennbar, in einer Wurzel ein Tierkopf, in Nebelschleiern geistähnliche Gestalten. Die Künstler sind aufgerufen, in die magische Welt des Dolomiten UNESCO Welterbes einzutauchen, solche Phänomene auszumachen und künstlerisch herauszuarbeiten. Die Gebirgslandschaft soll als beseelte Welt erkennbar werden.
Den Folder zum Download finden Sie.hier



·      Für die Werke gilt das Maß: 50x40 cm oder 70x50 cm
·      Keine eigenen Rahmungen! Rahmen mit den Maßen 50x40 und 70x50 werden zur Verfügung gestellt. Anschaffung und Kosten für eventuelle Passepartouts müssen selbst übernommen werden!
·      Jeder Teilnehmer darf maximal drei Werke abgeben
·      Abgabetermin: 30. September 2017 in der Bibliothek Hans Glauber Toblach
·      Mindestens ein Werk wird ausgestellt
     NB: Für das Abholen bzw. die Rücksendung der Werke ist jeder selbst zuständig (Versandspesen gehen zu Lasten der Teilnehmer)

 
 





17. Oktober 2016

Jurybericht Dolomit | Dynamit

Jury:
Nina Schröder (Journalistin, Kunstkritikerin), Bruneck
Paola Rubele (Kunsthistorikerin, Mitarbeiterin Stadtmuseum Bruneck), Toblach
Aurelio Fort (Künstler), Padola


1. Preis | Ulrike Lang (Holzkirchen - D)

Das Triptychon überzeugt, weil es etwas Comic- und Popartiges hat, ohne dabei rhetorisch zu wirken. Es vermittelt einen tieferen Sinn, da es sich auf den Krieg bezieht und damit einen ganz eigenen Aspekt der Sprengkraft in den Dolomiten thematisiert. Die Serie ist sowohl vom Inhalt als auch von der Ausführung sehr gelungen.


 
 













2. Preis | Nikolaus Mohr (Ostrach - D)

Die Bildserie fängt dreimal Stimmungen der Einsamkeit in den Bergen ein. Der grobe, scheinbar ungelenke Bleistiftstrich unterstreicht das Wilde der Ur-Natur.
Dieses Urtümliche, Unberührte und die karge, für sich selbst stehende Schönheit entsprechen dem Wert des Welterbes und stellen gleichzeitig jede menschliche Ordnung in Frage – vielleicht auch die der Unterschutzstellung.

 






 


3. Preis | Cäcilia Stifter (Ahrntal)

Das Aquarell zeigt im Hintergrund eine schöne, idyllische Berglandschaft, die sehr subtil - durch eine Explosion aus Farbklecksen - gestört wird. Dieser Störfaktor bringt Spannung ins Bild und greift das Thema der Sprengkraft auf. Technisch ist das Aquarell gut ausgeführt.



Nominierungen:

Theresia Felder (Olang)
Das Bild zeigt keine kitschige Bergwelt, sondern alludiert Düsternis und Weltendämmerung, vielleicht eine plattgewalzte Schipistenwelt.
Die Technik erzeugt interessante Effekte.



 


Helmuth Mayr (Toblach)
Die feingliedrig, filigrane Zeichnung stellt die Einsamkeit dar, die den Dolomiten gebühren würde und in denen der Mensch nur als Spur im Schnee aufscheint. Technisch ist die Zeichnung gut ausgeführt.



 
Rosa Burgmann (Innichen)
Das Gemälde ist ästhetisch und vermittelt eine gewisse Weltaufgangsstimmung. Die Technik ist sehr sauber.

 



Rosa Schäfer (Innichen)
Das expressionistische Gemälde bringt die Sprengkraft der Berge durch die Farbgebung zum Ausdruck.

22. April 2016

Kunstwettbewerb 2016

Dolomit | Dynamit

Weltnaturerbe Dolomiten | Eine Naturgewalt mit Sprengkraft


Das Welterbe Dolomiten hat in mehrfacher Hinsicht Sprengkraft: durch seine atemberaubende Schönheit, durch seine geologische Beschaffenheit, durch seinen stillen Appell, maßvoll mit ihm umzugehen. Diese Sprengkraft ist Thema!


Kriterien:
  • Zugelassen sind alle Maltechnicken, Collage und Grafik (ausgenommen EDV)
  • Für die Werke gilt das Maß : 50x40 cm oder 70x50 cm
  • Keine eigenen Rahmungen! Rahmen mit der Maßen 50x40 cm und 70x50 cm werden zur Verfügung gestellt. Anschaffung und Kosten für eventuelle Passeparouts müssen selbst übernommen werden.
  • Jeder Teilnehmer darf maximal drei Werke abgeben
  • Abgabetermin: 30. September 2016 in der Bibliothek Hans Glauber | Toblach
  • Mindestens ein Werk wird ausgestellt
  • Für das Abholen bzw. Rücksenden der Werke ist jeder selbst zuständig