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| PZ | 23.11.2017 |
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27. November 2017
7. November 2017
Dolomystic | Vernissage und Prämierung | Tageszeitung
Das DoloMystic-Siegerfoto

Das Siegerfoto von Günther Pitscheider
Bis zum 30. September waren Foto-Künstler aufgefordert, in die magische Welt des Dolomiten UNESCO Welterbes einzutauchen und Landschaften, die an besondere Erscheinungsformen erinnern, fotografisch festzuhalten und einzureichen. „Die Gebirgslandschaft soll als beseelte Welt erkennbar werden“, so die Zielsetzung des Fotowettbewerbs „DoloMystic“. Seit Samstagabend stehen die Sieger fest.
Unter den über 50 eingelangten Fotografien ging der 1. Preis des Fotowettbewerbs an Günther Pitscheider aus St. Christina/Gröden. Dieser sicherte sich damit auch den Spezialpreis der Stiftung Dolomiten UNESCO für Südtirol, der mit 500 Euro dotiert ist.
„Tatsächlich erkennt man hier einen einprägsamen Herrn, der in die Landschaft schaut, in eine Landschaft, die wirklich belebt ist und das Gefühl vermittelt, das jederzeit etwas daraus hervorkommen könnte“, heißt es im Jurybericht zum Siegerfoto von Pitscheider. Die Komposition sei sehr gut gelungen und beinhalte wunderbare Abstufungen von Grautönen; vor allem aber das eingefangene Licht gebe dem Bild Tiefe und Plastizität.
„Es ist eine Fotografie im eigentlichen Sinne, verstanden als Malen mit Licht. Die Stimmung ist unheimlich und mystisch“, so die Jury weiter.
Der zweite Preis wurde an Gabriel Grunser aus Toblach verliehen, der dritte Preis ging an Walter Hackhofer, ebenfalls aus Toblach. Auf Platz 4 landete Martin Brugger aus St. Georgen, auf Platz 5 Alfred Erardi aus Ehrenburg. Eine Nominierung sicherten sich Erich Gutwenger (Toblach), Elena Zibler (Frechen, Deutschland) und Ulrike Rehmann (Toblach).

Der Spezialpreis der Stiftung Dolomiten UNESCO
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung und Preisverleihung wurde die Sage „Spiegelwelten“ inszeniert: Heike Vigl rezitierte die Geschichte von Dona Dindia, eine Bewegungskünstlerin (Mirrow-ra) übersetzte die Handlung performativ und Reinhilde Gamper begleitete das Ganze auf ihrer Zither mit Kompositionen von Manuela Kerer.
Der Fotowettbewerb „DoloMystic“ fand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Dolomiten UNESCO statt, die auch den Spezialpreis gestiftet hat. Seit diesem Jahr vergibt jede der fünf Provinzen des Dolomiten UNESCO Welterbes einen Spezialpreis im Rahmen eines Wettbewerbes zum Dolomiten UNESCO Welterbe. Zudem ist der Fotowettbewerb Teil des Projekts „DolomitArt“, das 2015 vom Bildungsausschuss Toblach, der Bibliothek Hans Glauber und dem Naturparkhaus Drei Zinnen ins Leben gerufen wurde und die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Dolomiten UNESCO Welterbe anregen will.
Die Ausstellung „DoloMystic“ bleibt bis zum 15. Jänner 2018 während der Öffnungszeiten der Bibliothek Hans Glauber, Gebrüder Baur Str. 5b in Toblach, für alle Interessierten zugänglich.
5. November 2017
DoloMystic Vernissage
Eindrücke der Vernissage DoloMystic mit Aufführung des Gesamtkunstwerks "Spiegelwelten" und Prämierung der Sieger des Fotowettbewerbs. Mehr Bilder und Videos finden Sie hier
21. Oktober 2017
21. Oktober 2016
17. Oktober 2016
Ausstellungseröffnung Dolomit | Dynamit
| Siegerin Ulrike Lang, Bibliotheksleiterin Edith Strobl, BM Guido Bocher und Ressortdirektorin Armin Gatterer |
Anschließend führte die Tänzerin und Historikerin Roberta Rio eine Performance auf. In einem sehr poetischen Licht- und Schatten- sowie Materialspiel interpretierte sie die Sprengkraft der Dolomiten.
Bei einem guten Glas Wein und einem reichen Büffet klang der Abend schließlich aus. Die anwesenden Gäste diskutierten noch eine Weile angeregt miteinander und reflektierten ihre Meinungen zum Wettbewerb.
Einige Bilder der Eröffnung finden Sie hier.
14. Oktober 2015
Ahorn-Tanz | Performance by Roberta Rio
Bei spektakulären Lichtverhältnissen zeigte Roberta Rio ihre Performance zur Einweihung des LandArt-Objekts in Form eines Ahornsamens, das unter Anleitung von Alois Steger in einem Workshop entstanden ist. Beteiligte: Hildegard Mutschlechner, Carolina Leiter, Katrin Kasseroler, Annemarie Mittich, Edith Strobl.
Landschafts-Kunst
und Ahorn-Tanz
| Dr. Armin Gatterer und BM Guido Bocher |
Am 10. Oktober 2015 wurde die Ausstellung DolomitArt im
Beisein von Vertretern aus Kultur, Politik und Alpinismus, der teilnehmenden
Künstler sowie zahlreicher Interessierter feierlich eröffnet. Zu diesem Anlass
wurde ein auf der Terrasse der Bibliothek errichtetes LandArt-Objekt in Form
eines Ahornsamens eingeweiht und die Gewinner des Kunstwettbewerbs prämiert.
Wettbewerb und Workshop
Im Frühjahr startete das Projekt DolomitArt als Kooperation
zwischen Bildungsausschuss Toblach, Bibliothek Hans Glauber und Naturparkhaus
Drei Zinnen unter Schirmherrschaft der
Stiftung Dolomiten UNESCO. Teil des Projekts war unter anderem ein LandArt-Fotowettbewerb,
bei dem es darum ging im Dolomiten UNESCO Welterbe ein LandArt-Objekt zu
gestalten und fotografieren. 18 Teilnehmer aus Südtirol, Italien und sogar
Frankreich stellten sich dieser disziplinübergreifenden Herausforderung und
reichten insgesamt 40 Fotografien ein. Ein weiterer Teil des Projekts sah vor,
dass auf der Terrasse der Bibliothek Hans Glauber im Rahmen eines Workshops ein
LandArt-Objekt errichtet wird. Unter Anleitung des Ahrntaler Künstlers Alois
Steger ist in diesem Rahmen ein etwa 3,5 m hoher, beweglicher Ahornsamen aus
Weidenästen entstanden.
Einweihung Ahorn-Skulptur und Performance by Roberta Rio
| Roberta R |
| Andreas Walder und Hanspeter Eisendle |
Im Antlitz dieses
Kunst-Objekts begrüßte Andreas
Walder, Präsident des Bildungsausschusses Toblach die zahlreichen Gäste, die
sich zur Eröffnung der Ausstellung auf der Terrasse der Bibliothek eingefunden
hatten. Andreas Walder betonte, dass die Verbindung von Kunst und Natur auch im
Sinne Hans Glaubers steht, der sich in beiden Bereichen namhaft gemacht hat und
dessen Namen die Toblacher Bibliothek trägt. Der BM Guido Bocher dankte den
Organisatoren und den Künstlern für die lobenswerte Initiative.
Armin Gatterer, Abteilungsdirektor für Deutsche Kultur, überbrachte die
Grußworte des Landesrats Philipp Achammer und dachte in einigen Sätzen laut
über den Impakt künstlerischer
Initiativen und landschaftlicher Inputs nach.
Im Anschluss führte die Tänzerin Roberta Rio eine
Performance auf, bei der sie sich mit dem Ahornsamen-Objekt in einen Dialog
stellte und sein dynamisches, symbolträchtiges Potential mit weichen
fließenden, ehrfurchterbietenden Bewegungen nachempfand. Unterstrichen wurde die
nahezu mystische Stimmung durch eine spektakuläre Naturkulisse: der sich neigende Tag tauchte das gesamte
Panorama in flutendes Abendlicht. Prämierung
| Loris Burger und Dr. Armin Gatterer |
Zum guten Schluss versammelten sich die vielen Anwesenden
vor den im Foyer der Bibliothek ausgestellten Werken. Der als Ehrengast geladene Bergsteiger und
Philosoph Hanspeter Eisendle zerlegte in einer kleinen Ansprache den Begriff
„‘Ehrengast“ und erklärte, sich
seinerseits geehrt zu fühlen, Gast und Betrachter dieser Ausstellung sein zu
dürfen. Schließlich wurden die Sieger
des LandArt-Fotowettbewerbs prämiert. Den ersten Preis gewann der Innichner
Loris Burger mit einer minimalen, aber sehr effektvollen
Blüteninstallation im Wald. Der zweite
Preis ging an die Toblacherin Annemarie Mittich für eine mit Laub sauber gelegte
und geschichtete Kreisform, die laut
Jury verschiedene Assoziationen weckt. Der Preisträgerin des 3. Preises gelang
es, das Motiv der Drei Zinnen auf amüsante Art und Weise zu interpretieren.
Weitere sieben Anerkennungspreise wurden vergeben. In der Jury saßen Nina Schröder
(Kunstkritikerin und Journalistin), Luis Seiwald (Künstler und
Kunsterziehungslehrer) und Josef
Hackhofer (Fotograf und Schutzgebietsbetreuer). Die Ausstellung bleibt bis 3. Dezember
in der Bibliothek Hans Glauber, wird dann in verschiedenen Toblacher Geschäften
präsentiert und wandert zu Beginn des neuen Jahres ins Naturparkhaus Drei
Zinnen.
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