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7. November 2017

Dolomystic | Vernissage und Prämierung | Tageszeitung

Das DoloMystic-Siegerfoto


Das Siegerfoto von Günther Pitscheider
Die Sieger stehen fest: In Toblach wurde im Rahmen des Fotowettbewerbs „DoloMystic“ der Spezialpreis der Stiftung Dolomiten UNESCO an den Grödner Günther Pitscheider vergeben.
Bis zum 30. September waren Foto-Künstler aufgefordert, in die magische Welt des Dolomiten UNESCO Welterbes einzutauchen und Landschaften, die an besondere Erscheinungsformen erinnern, fotografisch festzuhalten und einzureichen. „Die Gebirgslandschaft soll als beseelte Welt erkennbar werden“, so die Zielsetzung des Fotowettbewerbs „DoloMystic“. Seit Samstagabend stehen die Sieger fest.
Unter den über 50 eingelangten Fotografien ging der 1. Preis des Fotowettbewerbs an Günther Pitscheider aus St. Christina/Gröden. Dieser sicherte sich damit auch den Spezialpreis der Stiftung Dolomiten UNESCO für Südtirol, der mit 500 Euro dotiert ist.
„Tatsächlich erkennt man hier einen einprägsamen Herrn, der in die Landschaft schaut, in eine Landschaft, die wirklich belebt ist und das Gefühl vermittelt, das jederzeit etwas daraus hervorkommen könnte“, heißt es im Jurybericht zum Siegerfoto von Pitscheider. Die Komposition sei sehr gut gelungen und beinhalte wunderbare Abstufungen von Grautönen; vor allem aber das eingefangene Licht gebe dem Bild Tiefe und Plastizität.
„Es ist eine Fotografie im eigentlichen Sinne, verstanden als Malen mit Licht. Die Stimmung ist unheimlich und mystisch“, so die Jury weiter.
Der zweite Preis wurde an Gabriel Grunser aus Toblach verliehen, der dritte Preis ging an Walter Hackhofer, ebenfalls aus Toblach. Auf Platz 4 landete Martin Brugger aus St. Georgen, auf Platz 5 Alfred Erardi aus Ehrenburg. Eine Nominierung sicherten sich Erich Gutwenger (Toblach), Elena Zibler (Frechen, Deutschland) und Ulrike Rehmann (Toblach).

Der Spezialpreis der Stiftung Dolomiten UNESCO
Die Jury setzte sich aus einem Vertreter der Stiftung Dolomiten UNESCO, Sepp Hackhofer, Naturfotograf und Mitarbeiter des Landesamtes für Naturparke, der Journalistin und Kunstkritikerin Nina Schröder, beide aus Bruneck, sowie dem Fotograf Fabian Kraler aus Taisten zusammen.
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung und Preisverleihung wurde die Sage „Spiegelwelten“ inszeniert: Heike Vigl rezitierte die Geschichte von Dona Dindia, eine Bewegungskünstlerin (Mirrow-ra) übersetzte die Handlung performativ und Reinhilde Gamper begleitete das Ganze auf ihrer Zither mit Kompositionen von Manuela Kerer.
Der Fotowettbewerb „DoloMystic“ fand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Dolomiten UNESCO statt, die auch den Spezialpreis gestiftet hat. Seit diesem Jahr vergibt jede der fünf Provinzen des Dolomiten UNESCO Welterbes einen Spezialpreis im Rahmen eines Wettbewerbes zum Dolomiten UNESCO Welterbe. Zudem ist der Fotowettbewerb Teil des Projekts „DolomitArt“, das 2015 vom Bildungsausschuss Toblach, der Bibliothek Hans Glauber und dem Naturparkhaus Drei Zinnen ins Leben gerufen wurde und die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Dolomiten UNESCO Welterbe anregen will.
Die Ausstellung „DoloMystic“ bleibt bis zum 15. Jänner 2018 während der Öffnungszeiten der Bibliothek Hans Glauber, Gebrüder Baur Str. 5b in Toblach, für alle Interessierten zugänglich.

5. November 2017

DoloMystic Vernissage

Eindrücke der Vernissage DoloMystic mit Aufführung des Gesamtkunstwerks "Spiegelwelten" und Prämierung der Sieger des Fotowettbewerbs. Mehr Bilder und Videos finden Sie hier






17. Oktober 2016

Ausstellungseröffnung Dolomit | Dynamit

Siegerin Ulrike Lang, Bibliotheksleiterin Edith Strobl, BM Guido Bocher und Ressortdirektorin Armin Gatterer
Am  Freitag, 14. Oktober 2016 wurde die Ausstellung zum Kunstwettbewerb Dolomit | Dynamit feierlich eröffnet. Neben den vielen Künstlern und Interessierten wohnten BM Guido Bocher und der Ressortdirektor für Weiterbildung, Kultur und Integration, Armin Gatterer, der Vernissage und Prämierung bei. Bibliotheksleiterin Edith Strobl freute sich über die zahlreiche Teilnahme aus dem In- und Ausland, nämlich 22 Künstler mit rund 40 Werken. Rosa Schäfer, Theresia Felder, Rosa Burgmann und Helmuth Mayr wurden für ihre Werke nominiert und erhielten dafür eine kleine Anerkennung. Der dritte Preis ging an Cäcila Stifter und bestand in einem Büchergutschein, einer Familienkarte für das Messner Mountain Museum und ein paar lokalen Besonderheiten. Den zweiten Preis, ebenfalls einen Büchergutschein und einen Gutschein für ein Abendessen für zwei Personen, durfte Nikolaus Mohr in Empfang nehmen. Den Hauptpreis gewann Ulrike Lang aus Holzkirchen mit Pustertaler Wurzeln. Sie erhielt einen Büchergutschein im Wert von 100 €, einen Gutschein für eine Übernachtung mit Verpflegung auf der Bonnerhütte sowie einen echten Honig aus den Dolomiten. BM Guido Bocher und Ressortdirektor Armin Gatterer übergaben die Preise. Den Jurybericht finden Sie hier.
Anschließend führte die Tänzerin und Historikerin Roberta Rio eine Performance auf. In einem sehr poetischen Licht- und Schatten- sowie Materialspiel interpretierte sie die Sprengkraft der Dolomiten.
Bei einem guten Glas Wein und einem reichen Büffet klang der Abend schließlich aus. Die anwesenden Gäste diskutierten noch eine Weile angeregt miteinander und reflektierten ihre Meinungen zum Wettbewerb.

Einige Bilder der Eröffnung finden Sie hier.



14. Oktober 2015

Ahorn-Tanz | Performance by Roberta Rio



Bei spektakulären Lichtverhältnissen zeigte Roberta Rio ihre Performance zur Einweihung des LandArt-Objekts in Form eines Ahornsamens, das unter Anleitung von Alois Steger in einem Workshop entstanden ist. Beteiligte: Hildegard Mutschlechner, Carolina Leiter, Katrin Kasseroler, Annemarie Mittich, Edith Strobl.
Landschafts-Kunst und Ahorn-Tanz

Dr. Armin Gatterer und BM Guido Bocher

Am 10. Oktober 2015 wurde die Ausstellung DolomitArt im Beisein von Vertretern aus Kultur, Politik und Alpinismus, der teilnehmenden Künstler sowie zahlreicher Interessierter feierlich eröffnet. Zu diesem Anlass wurde ein auf der Terrasse der Bibliothek errichtetes LandArt-Objekt in Form eines Ahornsamens eingeweiht und die Gewinner des Kunstwettbewerbs prämiert.

Wettbewerb und Workshop

Im Frühjahr startete das Projekt DolomitArt als Kooperation zwischen Bildungsausschuss Toblach, Bibliothek Hans Glauber und Naturparkhaus Drei Zinnen unter Schirmherrschaft der  Stiftung Dolomiten UNESCO. Teil des Projekts war unter anderem ein LandArt-Fotowettbewerb, bei dem es darum ging im Dolomiten UNESCO Welterbe ein LandArt-Objekt zu gestalten und fotografieren. 18 Teilnehmer aus Südtirol, Italien und sogar Frankreich stellten sich dieser disziplinübergreifenden Herausforderung und reichten insgesamt 40 Fotografien ein. Ein weiterer Teil des Projekts sah vor, dass auf der Terrasse der Bibliothek Hans Glauber im Rahmen eines Workshops ein LandArt-Objekt errichtet wird. Unter Anleitung des Ahrntaler Künstlers Alois Steger ist in diesem Rahmen ein etwa 3,5 m hoher, beweglicher Ahornsamen aus Weidenästen entstanden.

Einweihung Ahorn-Skulptur und Performance by Roberta Rio

Roberta R

Andreas Walder und Hanspeter Eisendle

Im Antlitz dieses  Kunst-Objekts begrüßte  Andreas Walder, Präsident des Bildungsausschusses Toblach die zahlreichen Gäste, die sich zur Eröffnung der Ausstellung auf der Terrasse der Bibliothek eingefunden hatten. Andreas Walder betonte, dass die Verbindung von Kunst und Natur auch im Sinne Hans Glaubers steht, der sich in beiden Bereichen namhaft gemacht hat und dessen Namen die Toblacher Bibliothek trägt. Der BM Guido Bocher dankte den Organisatoren und den Künstlern für die lobenswerte  Initiative.  Armin Gatterer, Abteilungsdirektor für Deutsche Kultur, überbrachte die Grußworte des Landesrats Philipp Achammer und dachte in einigen Sätzen laut über den Impakt  künstlerischer Initiativen und landschaftlicher Inputs nach.
Im Anschluss führte die Tänzerin Roberta Rio eine Performance auf, bei der sie sich mit dem Ahornsamen-Objekt in einen Dialog stellte und sein dynamisches, symbolträchtiges Potential mit weichen fließenden, ehrfurchterbietenden Bewegungen nachempfand. Unterstrichen wurde die nahezu mystische Stimmung durch eine spektakuläre  Naturkulisse:  der sich neigende Tag tauchte das gesamte Panorama in flutendes Abendlicht.


Prämierung

Loris Burger und Dr. Armin Gatterer

Zum guten Schluss versammelten sich die vielen Anwesenden vor den im Foyer der Bibliothek ausgestellten Werken.  Der als Ehrengast geladene Bergsteiger und Philosoph Hanspeter Eisendle zerlegte in einer kleinen Ansprache den Begriff „‘Ehrengast“ und  erklärte, sich seinerseits geehrt zu fühlen, Gast und Betrachter dieser Ausstellung sein zu dürfen.  Schließlich wurden die Sieger des LandArt-Fotowettbewerbs prämiert. Den ersten Preis gewann der Innichner Loris Burger mit einer minimalen, aber sehr effektvollen Blüteninstallation  im Wald. Der zweite Preis ging an die Toblacherin Annemarie Mittich für eine mit Laub sauber gelegte und  geschichtete Kreisform, die laut Jury verschiedene Assoziationen weckt. Der Preisträgerin des 3. Preises gelang es, das Motiv der Drei Zinnen auf amüsante Art und Weise zu interpretieren. Weitere sieben Anerkennungspreise wurden vergeben. In der Jury saßen Nina Schröder (Kunstkritikerin und Journalistin), Luis Seiwald (Künstler und Kunsterziehungslehrer)  und Josef Hackhofer (Fotograf und Schutzgebietsbetreuer). Die Ausstellung bleibt bis 3. Dezember in der Bibliothek Hans Glauber, wird dann in verschiedenen Toblacher Geschäften präsentiert und wandert zu Beginn des neuen Jahres ins Naturparkhaus Drei Zinnen.

Alle Bilder der Eröffnung und Performance